new-DEAL
Diversité de l'élevage en Auvergne : un levier de durabilité pour la transition agroécologique
Über das Projekt
Während sich viele Regionen Frankreichs stark spezialisiert haben, hat sich die Auvergne dieser Entwicklung teilweise widersetzt und zeichnet sich durch eine nach wie vor große Vielfalt ihrer Haltungssysteme für Pflanzenfresser aus. Diese Vielfalt neigt jedoch dazu, zu schwinden, und das, obwohl die Erhaltung und Aufwertung der Vielfalt im Rahmen des agroökologischen Wandels in den Vordergrund gestellt wird. Die Funktionen, Vorteile und Dynamiken dieser Vielfalt sind jedoch nach wie vor wenig bekannt, und die Sensibilisierung der nachgelagerten Wirtschaftszweige sowie bestimmter Akteure in den Regionen ist erst seit kurzem im Gange. Das PSDR-Projekt (Partnerschaftliches Forschungsprogramm für und über die regionale Entwicklung) new-DEAL zielt darauf ab, Strategien zur Aufwertung dieser Vielfalt zu entwickeln, damit sie effektiv zur Nachhaltigkeit der Tierhaltung und zur Entwicklung der Regionen beiträgt. Die Vielfalt der Tierhaltungsbetriebe betrifft die Tierarten, die Produktionsweisen, die Flächen und die vermarkteten Produkte. Sie lässt sich sowohl innerhalb einzelner Betriebe als auch zwischen den Betrieben einer Region beobachten. Es geht darum, die Bedingungen zu präzisieren, unter denen diese Vielfalt als Hebel wirken kann, der wirtschaftliche, ökologische und soziale Vorteile für die Betriebe, die Regionen und die Wertschöpfungsketten generiert. Das Projekt umfasst eine räumliche Charakterisierung der regionalen Vielfalt in der Tierhaltung auf der Grundlage der Inosys-Betriebstypologie sowie Erhebungen und Analysen in zwei Schwerpunktgebieten: dem Bocage Bourbonnais und dem Pays de Saint-Flour. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, Perspektiven für die Aufwertung der Vielfalt in der Tierhaltung durch die Wertschöpfungsketten und Regionen aufzuzeigen. Ein weiteres operatives Ziel ist die Erstellung eines Instrumentariums für Entwicklungsfachkräfte sowie von Lehrmaterialien, mit denen der Beitrag der Vielfalt zur Nachhaltigkeit der Tierhaltungssysteme beschrieben und, wenn möglich, quantifiziert werden kann. Zu diesem Zweck wurde eine Partnerschaft zwischen den Forschungseinheiten „Herbivores“ (INRA, VetAgro Sup) und „Métafort“ (Irstea, VetAgro Sup, INRA, AgroParisTech) sowie drei Akteure aus der Praxis, die selten in einem gemeinsamen Projekt zusammenarbeiten: die Landwirtschaftskammern der Region, landwirtschaftliche Fachschulen (EPL Saint-Flour und Moulins-Neuvy) und lokale Gebietskörperschaften (Com.Com. St. Flour-Margeride und Bocage Bourbonnais, Pays St. Flour Haute-Auvergne). Diese Partnerschaft bietet Synergiepotenziale, die zur territorialen Entwicklung beitragen können.
- Art des Projekts
- Other
- Land
- France
- Förderkennzeichen
- Startdatum
- 01-10-2015
- Enddatum
- 01-10-2020
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