AGROSUS

Agroecological strategies for sustainable weed management in key European crops

Über das Projekt

KI-übersetzt

AGROSUS wird geeignete Instrumente und agroökologische Strategien (AS) identifizieren, um das Auftreten von Unkräutern in relevanten Kulturpflanzen im konventionellen, ökologischen und gemischten Landbau in den elf biogeografischen Regionen der Europäischen Union und der assoziierten Länder (kontinental – mediterran – atlantisch – makaronesisch – pannonisch – anatolisch – Schwarzmeer – boreal – alpin – steppenartig – arktisch), wobei gleichzeitig die Abhängigkeit von synthetischen Herbiziden verringert und die Biodiversität der Agrarökosysteme gesteigert werden soll. Das Konsortium verfolgt einen Multi-Akteurs-Ansatz für die Entscheidungsfindung der Landwirte und zur Einbeziehung der unterschiedlichen Perspektiven von Interessengruppen bis hin zu Entscheidungsträgern, die politische Maßnahmen regulieren und verwalten. Zusammenfassend stützt sich AGROSUS auf i) erweiterte Kenntnisse über problematische Unkräuter in der europäischen Landwirtschaft, aktuelle Unkrautbekämpfungstechniken und Probleme, mit denen Landwirte und Berater konfrontiert sind (rund 500 Landwirte und Berater werden für Umfragen, Workshops und Diskussionsrunden kontaktiert), ii) fortschrittliche Erkennungsinstrumente, iii) Einführung kultureller, mechanischer, physikalischer, biologischer und biotechnologischer Unkrautbekämpfungsmaßnahmen in 68 kurzfristigen Versuchsstandorten, die über ganz Europa verteilt sind, iv) Maßnahmen in Zusammenarbeit mit Interessengruppen und politischen Entscheidungsträgern zur Förderung der am besten geeigneten Initiativen auf Feld-, Verwaltungs- und Regulierungsebene sowie v) Technologietransfer und Schulung von Interessengruppen zur Prävention und Bekämpfung von Unkraut. Die konzipierten Instrumente und Strategien werden in Zusammenarbeit mit den Interessengruppen für die problematischsten Unkräuter der verschiedenen Regionen entwickelt. Diese Strategien werden in den wirtschaftlich relevantesten Kulturpflanzen der 11 biogeografischen Regionen sowie in konventionellen, ökologischen und gemischten Anbausystemen umgesetzt. Zudem werden die Umweltauswirkungen sowie die wirtschaftlichen und sozialen Kosten und Nutzen kombinierter alternativer Methoden zur Unkrautbekämpfung in den 68 kurzfristigen Versuchsfeldern und in 15 bereits laufenden mittel- bis langfristigen agroökologischen Versuchsfeldern bewertet, jeweils im Vergleich zur klassischen chemischen Unkrautbekämpfung.

Art des Projekts
Horizon Europe
Land
Europe
Förderkennzeichen
101084084
Startdatum
01-06-2023
Enddatum
31-05-2027
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