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Erarbeitung von umsetzbarem Wissen für transformativen Wandel: Auswirkungen, Potenziale und Herausforderungen in der transdisziplinären Forschung

„Transdisziplinäre“ Projekte zielen darauf ab, Wissen zu generieren, das sowohl wissenschaftlich fundiert als auch praxisorientiert ist, doch oft stoßen sie dabei auf Schwierigkeiten. Hier stellen wir politische Empfehlungen vor, um einige dieser Herausforderungen anzugehen.

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Detaillierte Beschreibung

Als zentralen Bestandteil ihrer Forschungs- und Innovationsstrategie für Nachhaltigkeit fördert die EU Projekte, die das Wissen von Wissenschaftlern, Landwirten und anderen Akteuren bündeln, um Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. Diese sogenannten „transdisziplinären“ Projekte zielen darauf ab, Wissen zu generieren, das sowohl wissenschaftlich fundiert als auch umsetzbar ist, d. h. kontextspezifisch und nützlich für Akteure, die den Wandel der Agrar- und Ernährungssysteme hin zur Nachhaltigkeit vorantreiben. In der Praxis haben transdisziplinäre Projekte jedoch oft Schwierigkeiten, ihr Ziel zu erreichen, durch Wissensgenerierung tiefgreifende und dauerhafte Veränderungen zu bewirken – unter anderem, weil sie gezwungen sind, innerhalb von Systemen zu arbeiten, die Nachhaltigkeitstransformationen für Einzelpersonen und kleine Gruppen unmöglich machen. Die Verwirklichung von Nachhaltigkeit erfordert ein förderlicheres politisches Umfeld: Die Akteure müssen durch systemische Veränderungen besser unterstützt werden, die sich an ihren kontextspezifischen Bedürfnissen und Realitäten orientieren und sich mit diesen weiterentwickeln. Agroecology-TRANSECT (AE-TR) ist ein Projekt, das darauf abzielt, umsetzbares Wissen für den agroökologischen Wandel zu generieren. Hier liefern wir Erkenntnisse für die künftige Forschungs- und Innovationsförderung sowie für die Konzeption und das Management von Projekten, basierend auf Beiträgen von 11 „Innovationszentren“ (IHs) in Europa: Jedes dieser Zentren ist ein Netzwerk aus Landwirten, Forschern und anderen Akteuren, die sich für den Übergang zur Agrarökologie engagieren. Die Zusammenarbeit mit den IHs hat gezeigt, auf welche vielfältigen Weisen die Erarbeitung von umsetzbarem Wissen zu einem transformativen Wandel in transdisziplinären Projekten beitragen kann. Wir haben jedoch auch erkannt, wie (wahrgenommene) systemische Einschränkungen und Verkrustungen Akteure daran hindern können, die tiefgreifenden Veränderungen herbeizuführen, die zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen erforderlich sind. Diese erfordern politisches Handeln.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

Agroecology-TRANSECT

Trans-disciplinary approaches for systemic economic, ecological and climate change transitions

Standort
Europe
Verfasser*innen
Guy Pe’er, Gerda Jónász, Stephen Leitheiser
Zweck
Manage risks and enhance resilience

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
28. Feb. 2026
Originalsprache
English
Offizielle Projekt-Webseite
Lizenz
CC BY-SA