Bio-Saatgut in Frankreich: Welche Praktiken, welche Erwartungen?
Innovations Agronomiques 32 (2013), 413–425
Detaillierte Beschreibung
Eine umfangreiche Studie, die zwischen 2010 und 2012 durchgeführt wurde, ermöglichte es, eine Bestandsaufnahme zum Thema „Bio-Saatgut in Frankreich“ zu erstellen. Die Ergebnisse bestätigen die Hypothese, dass die Absatzmärkte für den Verkauf von Ernteerträgen die Wahl des Saatguts und die verwendeten Sorten (alte, lokale oder moderne Sorten) bestimmen. Die Praktiken und Erwartungen der Erzeuger, die kurze Vertriebswege beliefern, unterscheiden sich grundlegend von denen der Erzeuger, die lange Vertriebswege beliefern. Diese Studie zeigt, dass sich das Angebot und die Verwendung von Bio-Saatgut zwischen 2009 und 2011 deutlich verbessert haben. Die große Mehrheit der Bio-Erzeuger verwendet gerne Bio-Saatgut, wobei der Anteil im Durchschnitt bei Getreidekulturen zwischen 45 und 70 % und im Gemüseanbau zwischen 75 % und 100 % liegt. Allerdings ist die Gesamtzahl der Ausnahmeregelungen bei der Verwendung von Bio-Saatgut in Frankreich nach wie vor hoch: Es besteht noch Spielraum für Verbesserungen hinsichtlich des Angebots und der Verwendung von Bio-Saatgut. Zu diesem Zweck wurden im Rahmen der Studie Hemmnisse und Hebel identifiziert. Das Ergebnis dieser Arbeit ist ein Aktionsplan, der einen wirtschaftlichen, einen Forschungs- und Entwicklungs- sowie einen regulatorischen Teil umfasst. Der gesamte Bio-Sektor ist auf die Entwicklung eines breiten und bedarfsgerechten Angebots an Bio-Saatgut angewiesen.
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Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- France
- Verfasser*innen
- Rey F., Sinoir N., Wohrer J., Touret C., Mazollier C.
- Zweck
- Access data, Support decision-making and strategic planning, Predict trends and forecast outcomes
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 02. Jan. 2013
- Originalsprache
- French
- Offizielle Projekt-Webseite
- Innovations agronomiques
- Lizenz
- CC BY