Lokale Bio-Lebensmittelketten in der Region Rhône-Alpes: Vielfalt der Organisationsformen und Einblicke in den Begriff der Lokalität
Innovations Agronomiques 32 (2013), 163–173
Detaillierte Beschreibung
Seit etwa zehn Jahren haben sich zwischen langen und kurzen Vertriebswegen innovative Vertriebsformen für Bio-Produkte herausgebildet. Diese werden oft als „lokale Vertriebswege“ bezeichnet. Unsere Arbeit basiert auf der Analyse von 18 lokalen Vertriebswegen in der Region Rhône-Alpes. Sie gibt zunächst einen Überblick über die Entstehungsdynamik und die Organisation dieser Vertriebswege: die Vielfalt der beteiligten Akteure sowie die Beziehungen und Regeln, die sich nach und nach etabliert haben. Anschließend analysieren wir diese Kreisläufe im Hinblick auf geografische und relationale Nähe und betrachten dabei die Akteure und Mechanismen, die geschaffen werden, um eine zunehmende geografische und relationale Distanz zwischen Erzeugern und Verbrauchern auszugleichen. Danach bewerten wir die Leistungsfähigkeit dieser Kreisläufe im Hinblick auf die Vorteile, die Kurzketten gemeinhin zugeschrieben werden. Schließlich zeigen wir, dass lokale Vertriebswege in bestimmten Fällen sowohl zur Konventionalisierung des ökologischen Landbaus beitragen als auch in anderen Fällen Orte sind, an denen das agroindustrielle Modell abgeschwächt wird.
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Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- France
- Verfasser*innen
- Chazoule C., Fleury P., Vitrolles D.
- Zweck
- Learn and develop skills, Support decision-making and strategic planning, Implement best practices
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 02. Jan. 2013
- Originalsprache
- French
- Offizielle Projekt-Webseite
- Innovations agronomiques
- Lizenz
- CC BY