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Uneinheitliche Besiedlung von Gemüsekulturen unter Schutz durch einheimische Nützlinge: Die Rolle der Anbaumethoden und der landschaftlichen Umgebung

Agronomische Innovationen 32 (2013), 351–363

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Detaillierte Beschreibung

Die Schädlingsbekämpfung durch natürliche Feinde ist eine alternative Strategie zum Schutz der Kulturen in biologischen Gemüseanbausystemen. Im Mittelmeerraum besiedeln einheimische Miriden (Heteroptera: Miridae) von selbst Gewächshauskulturen und können eine wichtige Rolle bei der Schädlingsbekämpfung spielen. Dieser Bekämpfungsprozess ist jedoch von Parzelle zu Parzelle sehr uneinheitlich und wenig zuverlässig. Diese Studie wird im Rahmen des REGABRI-Projekts durchgeführt, dessen Ziel es ist, die Faktoren zu identifizieren, die die Besiedlung von Tomatenkulturen im ökologischen und konventionellen Landbau durch Miriden im Roussillon beeinflussen. Eine erste Erhebung in den Jahren 2010–2011 an 34 Tomatenkulturen zeigte, dass die Abundanz der Raubwanzen innerhalb der Gewächshäuser je nach Anbaumethode und den Merkmalen der umgebenden Landschaft (100 m bis 200 m) variiert. Eine zweite Untersuchung im Jahr 2012 ermöglichte es, bewirtschaftete und unbewirtschaftete Flächen in der Umgebung der Gewächshäuser zu identifizieren, die die Besiedlung der Kulturen durch Miriden entweder begünstigen (Quellenhabitate) oder verringern (Verdünnungs- und Senkeneffekte) können. Diese Ergebnisse zeigen, dass ein systemischer Ansatz, der die Ebenen der Parzelle, des Anbausystems und der Landschaft berücksichtigt, notwendig ist, um die natürliche Schädlingsbekämpfung im Gewächshausgemüseanbau zu optimieren.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

Innovations agronomiques

Innovations agronomiques

Standort
France
Verfasser*innen
Aviron S., Perraudin M., Redondo S., Varennes Y.-D., Lefèvre A.
Zweck
Implement best practices

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
02. Jan. 2013
Originalsprache
French
Offizielle Projekt-Webseite
Innovations agronomiques
Lizenz
CC BY