Die Zusammenarbeit als Kernstück der Maßnahmen zum Erhalt lokaler Rassen
Innovations Agronomiques 29 (2013), 85–97
Detaillierte Beschreibung
Die Bewirtschaftung lokaler Rassen stützt sich auf genossenschaftliche Strukturen, die heute im Zentrum verschiedener Spannungsfelder stehen (Liberalisierung der Genetikmärkte, Rückgang der öffentlichen Mittel, Entwicklung neuer Technologien). Diese lokalen Rassen sind jedoch Gemeingüter, und die Erhaltung ihrer Vielfalt ist entscheidend für eine nachhaltige Entwicklung der Tierhaltungskapazitäten in der Zukunft. Dieser Artikel zielt darauf ab, zu verstehen, worauf die Zusammenarbeit im Rahmen der Bewirtschaftungsstrukturen dieser Rassen beruht und welche sozialen Initiativen und Innovationen entwickelt werden können, um diese Zusammenarbeit zu fördern. Der hier untersuchte Fall betrifft die lokalen Milchschafrassen in den Pyrénées-Atlantiques, bei denen die Zuchtkonzepte zu Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit geführt haben. Nachdem wir verschiedene „Selektionsregime“ definiert haben, die im Laufe der Zeit aufeinander folgten und teilweise im Hinblick auf dieselbe Ressource in Konflikt gerieten, analysieren wir drei Dimensionen dieser kooperativen Systeme (die Konzeption und Nutzung von Selektionsinstrumenten, kollektive Qualifizierungsmaßnahmen sowie den Markt für Zuchttiere). Abschließend stellen wir verschiedene innovative Ansätze vor, um die Zusammenarbeit zu fördern und ein gemeinsames Projekt rund um die Bewirtschaftung dieser Ressourcen neu zu definieren.
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Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- France
- Verfasser*innen
- Julie Labatut
- Zweck
- Implement best practices, Learn and develop skills, Adopt innovative practices
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 02. Jan. 2013
- Originalsprache
- French
- Offizielle Projekt-Webseite
- Innovations agronomiques
- Lizenz
- CC BY
- Themen