Einrichtung einer Beobachtungsstelle zur genetischen Variabilität von Wiederkäuern und Equiden
Innovations Agronomiques 29 (2013), 61–74
Detaillierte Beschreibung
Bei Nutztierrassen werden die Zuchtprogramme immer leistungsfähiger, und der Aufschwung neuer Verfahren wie der genomischen Selektion dürfte die Entwicklung dieser Populationen deutlich beschleunigen. Es ist jedoch unerlässlich, die genetische Variabilität dieser Populationen zu erhalten, zum einen, weil der genetische Fortschritt mit diesem Faktor korreliert, und zum anderen, weil ein starker Anstieg des Inzuchtgrads in den Populationen sich sehr nachteilig auf diese auswirken kann. Daher ist eine regelmäßige Überwachung der genetischen Variabilität erforderlich, um die Nachhaltigkeit zukünftiger Zuchtentscheidungen zu gewährleisten – und zwar sowohl für Populationen mit geringem Bestand als auch für solche, die der Zucht unterliegen. Zu diesem Zweck ermöglichen zwei Arten von Daten die Berechnung von Indikatoren für die genetische Variabilität: Stammbäume und Genotypisierungsdaten. Anhand dieser Indikatoren lässt sich beispielsweise der Einfluss eines bedeutenden Vorfahren auf die heutige Population bewerten. Ziel des Projekts VARUME (Genetische Variabilität von Wiederkäuern und Equiden) ist die Einrichtung einer Beobachtungsstelle für die genetische Variabilität von Wiederkäuern und Equiden, um regelmäßig Indikatoren zu erstellen, anhand derer die genetische Variabilität der Rassen auf einer gemeinsamen, von allen Verantwortlichen anerkannten Grundlage bewertet werden kann.
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Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- France
- Verfasser*innen
- Coralie Danchin
- Zweck
- Build professional and collaborative networks, Access data, Connect with relevant networks
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 02. Jan. 2013
- Originalsprache
- French
- Offizielle Projekt-Webseite
- Innovations agronomiques
- Lizenz
- CC BY
- Schlagworte
- Themen