Was sagen uns die Beobachtungsnetzwerke über die Reaktionen der Unkrautflora auf Veränderungen in der landwirtschaftlichen Praxis?
Innovations Agronomiques 28 (2013), 127–140
Detaillierte Beschreibung
Die auf Ackerflächen vorkommende Unkrautflora hat sich durch die Entwicklung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Parallel zu einem allgemeinen Rückgang der Artenzahl und der Individuenzahl pro Parzelle sind neue Arten aufgetaucht, von denen einige zu neuen Problemen geworden sind. Zwar lassen sich solche Feststellungen anhand von Expertenaussagen treffen, doch um diese Entwicklungen genauer zu quantifizieren und mit den Anbaumethoden in Verbindung zu bringen, erweisen sich Beobachtungsnetzwerke als unvergleichliche Informationsquelle. Derzeit laufen Entwicklungen, die darauf abzielen, das Netzwerk als Grundlage für Modellierungen zu nutzen, um pflanzengesundheitliche Risiken direkter mit den Entscheidungen zur Bewirtschaftung der Kulturen zu verknüpfen. In Anknüpfung an den Artikel von Fried et al. (2008) in derselben Zeitschrift gibt dieser Artikel einen Überblick über die Erkenntnisse, die zwischen 2002 und 2010 über das Netzwerk „Biovigilance-Flore“ auf 1.440 Parzellen und in 722 Gemeinden im französischen Mutterland gewonnen wurden. Er stellt zudem die jüngsten Entwicklungen vor.
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Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- France
- Verfasser*innen
- Reboud X., Gaba S., Borgy B., Bonneau M., Délos M., Fried G. avec la collaboration du réseau Biovigilance Flore
- Zweck
- Connect with relevant networks, Access data
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 02. Jan. 2013
- Originalsprache
- French
- Offizielle Projekt-Webseite
- Innovations agronomiques
- Lizenz
- CC BY