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Charakterisierung und Optimierung des Züchtungsprüfungsnetzes für Wintersorten von Erbsen in den Jahren 2007, 2008 und 2009

Innovations Agronomiques 27 (2013), 71–88

oder

Detaillierte Beschreibung

Ziel der Studie war es, die für Weizen entwickelte Methode zur Diagnose von limitierenden Faktoren auf Erbsen anzupassen, wobei man sich auf das Zulassungsnetzwerk für klassische hr-Wintererbsensorten (die nicht auf die Photoperiode reagieren) sowie auf das neue Netzwerk der photoperiodreaktiven Hr-Wintererbsensorten (die früher ausgesät werden können). Eines der Ziele war daher auch, den Aufbau dieses neuen Netzwerks zu erörtern. Der Rückgriff auf bereits vorhandene oder im Rahmen der Studie entwickelte agronomische Modelle war notwendig, um die beschreibenden Variablen bestimmter limitierender Faktoren zu berechnen, insbesondere zur Abschätzung des Zeitpunkts bestimmter Entwicklungsstadien (Blütenbildung, Beginn der Kornfüllung), sowie zur Beschreibung limitierender Faktoren wie Winterfrost, Wasserstress, Stickstoffmangel und Druck durch Ascochytose. Die an vier Vergleichssorten (drei vom Typ hr, 1 vom Typ Hr) ermöglichten es, 51 bis 66 % der Ertragsschwankungen mit 3 bis 6 limitierenden Faktoren sowie 43 bis 84 % der Schwankungen beim Proteinertrag mit 3 bis 7 limitierenden Faktoren zu erklären, was sehr nahe an den Werten für den Gesamtertrag liegt. Wir haben den entscheidenden Einfluss der Ascochytose, der hohen Temperaturen zwischen Blütebeginn und Beginn der Kornfüllung (die einen weniger ausgeprägten Einfluss auf den Proteinertrag haben), der Trockenheit und der unzureichenden Sonneneinstrahlung im selben Zeitraum (die einen stärkeren Einfluss auf den Proteinertrag haben). Die limitierenden Faktoren zu Beginn des Zyklus (Pflanzenverluste, verzögerter Aufgang und in Berggebieten Frost zwischen Blütenansatz und Beginn der Blüte) wirkten sich insbesondere auf früh ausgesäte Wintererbsen aus. Die Strukturierung des Hr-Netzwerks erfolgte unter Einbeziehung von vier ertragsmindernden Faktoren. Sie ermöglicht es, die Besonderheiten bestimmter Standorte hervorzuheben, und legt nahe, die Vielfalt der ertragsmindernden Faktoren durch die Auswahl neuer Standorte oder durch Variationen in der Anbaupraxis zu erhöhen. Der Einsatz von mindestens zwei Vergleichssorten ist ebenfalls wünschenswert, um diese Vielfalt zu erhöhen.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

Innovations agronomiques

Innovations agronomiques

Standort
France
Verfasser*innen
Lecomte C., Batifoy F., Bebin T., Biarnès V., Blanc N., Bouet S., Bourgeot R., Chaillet I., Dagou B., Debote B., Declerck P., Devaux R., Franchet C., Janson J.P., Lantoine F.X., Leguevaques B., Moussart A., Retailleau J.M., Rivière J.P.
Zweck
Access data, Implement best practices

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
02. Jan. 2013
Originalsprache
French
Offizielle Projekt-Webseite
Innovations agronomiques
Lizenz
CC BY