Fruchtfolgen in biologischen Ackerbausystemen kennen, beschreiben und bewerten
Innovations Agronomiques 25 (2012), 27–40
Detaillierte Beschreibung
Die Wahl der Fruchtfolge im spezialisierten ökologischen Ackerbau (ohne Tierhaltung) ist der erste Hebel, der betätigt wird, um zahlreiche Probleme in den Griff zu bekommen – vor allem technische (Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, Bekämpfung von Schädlingen, allen voran Unkräuter), sondern auch wirtschaftlicher Art (Sicherung des Einkommens des Landwirts). Verschiedene im Rahmen des RotAB-Projekts (Casdar 2008–2010) entwickelte Ansätze haben es ermöglicht, die im ökologischen Ackerbau praktizierten Fruchtfolgen besser zu verstehen, zu charakterisieren und zu bewerten. Dabei zeigt sich, dass ihre Gestaltung von zahlreichen Faktoren abhängt, vor allem von bodenklimatischen (mögliche Kulturen, Ertragspotenziale, Möglichkeit mechanischer Eingriffe…) und wirtschaftlichen (Vorhandensein und Beständigkeit von Absatzmärkten). Zwar sind die Stickstoffversorgung und die Unkrautbekämpfung nach wie vor die wichtigsten agronomischen Anliegen der Biobauern, doch könnte die Phosphorverfügbarkeit mittel- und langfristig zum nächsten begrenzenden Faktor hinsichtlich der Bodenfruchtbarkeit und der Nachhaltigkeit dieser Systeme werden.
1/1
Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- France
- Verfasser*innen
- Fontaine L., Fourrié L., Garnier J.F., Mangin M., Colomb B., Carof M., Aveline A., Prieur L., Quirin T., Chareyron B., Maurice R., Glachant C., Gouraud J.P.
- Zweck
- Monitor (metrics, conditions, progress, performance), Predict trends and forecast outcomes, Support decision-making and strategic planning
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 02. Jan. 2012
- Originalsprache
- French
- Offizielle Projekt-Webseite
- Innovations agronomiques
- Lizenz
- CC BY
- Schlagworte