Automatisierung in der Ziegenhaltung: Erwartete Vorteile des elektronischen Fesselrings
Innovations Agronomiques 17 (2011), 277–290
Detaillierte Beschreibung
Im Hinblick auf eine gesetzlich vorgeschriebene elektronische Kennzeichnung von kleinen Wiederkäuern wollten die Akteure der Ziegenbranche den elektronischen Fesselring als offizielles Kennzeichen verwenden können. Dieses Identifikationsmittel wurde in den europäischen Rechtsvorschriften nicht anerkannt, und auf dem Markt gab es kein Modell, das die für ein offizielles Identifikationsmittel erforderlichen Merkmale aufwies. Zudem wollten sie den Nutzen eines solchen Identifikationsmittels sowohl für den Züchter als auch für die Milchkontrolle und die nachgelagerten Bereiche der Branche durch die Durchführung von Feldversuchen vor Ort aufzeigen. Ziel des Projekts war es, in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Identifikationsausrüstung ein oder mehrere Modelle von Fesselringen zu entwickeln, die den Anforderungen an offizielle Kennzeichen entsprechen, und deren Einsatz in der Praxis sowie mögliche Verwertungsmöglichkeiten zu testen. Nach Abschluss des Projekts wurde die europäische Verordnung geändert, um den elektronischen Fesselring anzuerkennen, und zwei Modelle wurden zur Zulassung vorgeschlagen. Parallel dazu wurde die Machbarkeit der Datenauswertung im Rahmen der Nutzung einer Züchter-Software, durch die Milchkontrolle, auf dem Markt und im Schlachthof nachgewiesen. Die Umsetzung dieser Ergebnisse erfolgte am 1. Juli 2010 mit der Einführung der RFID-Pflicht für kleine Wiederkäuer.
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Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- France
- Verfasser*innen
- Balvay B., Debroux A.
- Zweck
- Automate processes and improve planning, Adopt innovative practices
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 02. Jan. 2011
- Originalsprache
- French
- Offizielle Projekt-Webseite
- Innovations agronomiques
- Lizenz
- CC BY
- Themen