Ein experimenteller Ansatz zur Verlängerung der Fruchtfolgen und zur Anlage von Grünstreifen im Ackerbau zur Maximierung der Leistungen der pflanzlichen und mikrobiellen Biodiversität
Innovations Agronomiques 8 (2010), 149–158
Detaillierte Beschreibung
Vor dem aktuellen Hintergrund der Förderung von Energiepflanzen bietet Raps Vorteile als Lieferant alternativer Biomasse für Kraftstoffe, beispielsweise in Form von Diester, und die Anbauflächen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Allerdings ist Raps eine Kulturpflanze, die einen hohen Einsatz von Betriebsmitteln, insbesondere Pflanzenschutzmitteln, erfordert und die im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Anbausysteme in eine Fruchtfolge von mehr als zwei oder drei Jahren integriert werden muss. Tatsächlich wurden bereits zahlreiche Probleme bei der Unkrautbekämpfung in den vorwiegend in Lothringen praktizierten Fruchtfolgen Raps-Weizen-Gerste festgestellt. Die Verlängerung der Fruchtfolge ist ein Grundprinzip, das es ermöglicht, Unkräuter zu bekämpfen, indem ihr Vermehrungsrhythmus unterbrochen wird, und Schädlinge zu bekämpfen, die dann ihre Wirtspflanze nicht mehr finden. Diese landwirtschaftliche Praxis kann somit als Alternative zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln betrachtet werden, um die Umweltrisiken erheblich zu verringern. Die Diversifizierung der Kulturen in der Fruchtfolge ermöglicht es zudem, den Bedarf an Mineralstoffen zu variieren und dadurch die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Zudem kann die Anlage von blühenden Grünstreifen an den Feldrändern Nützlinge fördern und so die Bekämpfung von Schädlingen verbessern.
1/1
Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- France
- Verfasser*innen
- S. Piutti, C. Schneller , H.-P. Guimont B. Amiaud
- Zweck
- Adopt innovative practices
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 02. Jan. 2010
- Originalsprache
- French
- Offizielle Projekt-Webseite
- Innovations agronomiques
- Lizenz
- CC BY
- Schlagworte