Den Dialog zwischen Milchbauern und Bürgern fördern
Die gesellschaftlichen Wahrnehmungen der Milchviehhaltung verstehen, um den Dialog und die gemeinsame Gestaltung von Praktiken zu fördern
Detaillierte Beschreibung
Diese Zusammenfassung einer Praxisstudie untersucht, wie der Dialog zwischen Milchbauern und Bürgern das Verständnis und die Akzeptanz der Tierhaltung verbessern kann. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen des Innovationszentrums „Coccinelle“ im Hochland des Massif Central in Frankreich nahmen Landwirte und Bürger an einem Quiz teil, mit dem ihre Wahrnehmung der Praktiken der Milchviehhaltung im Hochland erfasst werden sollte. Beide Gruppen waren sich weitgehend einig über positive Praktiken, insbesondere die Aufzucht von Kälbern bei der Mutter, die Winterhaltung auf Stroh, den Zugang zu schattigen Weiden und positive Mensch-Tier-Beziehungen. Unterschiede zeigten sich jedoch bei Praktiken wie der künstlichen Befruchtung und dem Einsatz digitaler Technologien zur Tierüberwachung, wobei das Alter die Einstellungen stärker beeinflusste als das Geschlecht. Durch die Identifizierung von Praktiken, die von den Bürgern negativ wahrgenommen werden, zeigt die Studie Möglichkeiten für gezielte Kommunikation und gemeinsame Gestaltung auf und hilft damit der Tierhaltungsbranche, auf gesellschaftliche Erwartungen einzugehen und das Vertrauen zwischen Landwirten und der Öffentlichkeit zu stärken.
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Inhaltsbeschreibung
- Projekt
Agroecology-TRANSECT
Trans-disciplinary approaches for systemic economic, ecological and climate change transitions
- Standort
- France
- Verfasser*innen
- INRAE
- Zweck
- Adopt innovative practices, Apply ready-to-use practices, Implement best practices
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 31. März 2026
- Originalsprache
- English
- Offizielle Projekt-Webseite
- –
- Lizenz
- CC BY
- Themen