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Bio-Kohlsorten durch partizipative Züchtung in der Bretagne

Das bretonische Züchtungsprogramm für Bio-Gemüse und Initiativen zur Saatgut-Souveränität

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Detaillierte Beschreibung

Das seit 2001 in der Bretagne laufende Züchtungsprogramm für Bio-Gemüse unter der Leitung von Fachleuten des IBB und des INRA konzentriert sich auf die Entwicklung regional angepasster, hochwertiger Sorten durch partizipative Selektion und die Bewertung genetischer Ressourcen. Ursprünglich auf Blumenkohl ausgerichtet, wurde das Programm auf Tomaten, Möhren, Salat, Spinat, Erbsen, Weizen, Steckrüben und Lauch ausgeweitet. Zu den wichtigsten Initiativen zählen die PAIS-Plattform, der Zugang zu Genbanken (Wellesbourne, Wageningen) sowie Bemühungen zur Vermarktung vielfältiger, robuster Sorten wie *Chou de Lorient* und Mailänder Kohl. Techniken wie In-vivo-Veredelung und Aussaat außerhalb der Saison sichern den Erhalt ausgewählter Populationen. Für den ökologischen Landbau wurden Brokkoli und farbiger Blumenkohl (z. B. Di Jesi, Macerata) entwickelt. Das Programm inspirierte nationale Netzwerke und Saatgutinitiativen wie „Kaol kozh“, in denen sich 20 Erzeuger zusammengeschlossen haben, um die lokale Saatgut-Souveränität zu fördern. Zu den anhaltenden Herausforderungen zählen regulatorische Hindernisse für bäuerliches Saatgut, denen durch europäische Initiativen wie das FSO-Programm und die „Maisons de la semence“ begegnet wird, um die Märkte für bäuerliches Saatgut zu formalisieren und die biologische Vielfalt sowie die Autonomie der Landwirte zu fördern.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

Innovations agronomiques

Innovations agronomiques

Standort
France
Verfasser*innen
Véronique Chable, Mathieu Conseil
Zweck
Adopt innovative practices, Implement best practices

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
02. Jan. 2009
Originalsprache
French
Offizielle Projekt-Webseite
Innovations agronomiques
Lizenz
CC BY