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Agrochemikalienrückstände in Gelée Royale und Bienenwachs in ganz Europa

Verunreinigung von Bienenwachs und Gelée Royale durch Agrochemikalien auf europäischen Apfel- und Rapsfeldern

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Detaillierte Beschreibung

Diese Studie untersucht Agrochemikalienrückstände in Gelée Royale und Bienenwachs aus Honigbienen- und Hummelnestern in Apfelplantagen und Rapsfeldern in Deutschland, Italien und Schweden. Als Teil des EU-Projekts „PoshBee“ im Rahmen von „Horizont 2020“ werden die Kontaminationswerte von Wirkstoffen wie Tau-Fluvalinat, Bifenthrin, Coumaphos und Captan-Metaboliten analysiert. Von 24 Bienenwachsproben wurden 71 % positiv auf mindestens einen Rückstand getestet, wobei 15 Wirkstoffe nachgewiesen wurden; Hummelnwachs wies mit einer Positivrate von 79 % und 24 Wirkstoffen eine höhere Kontamination auf. Gelée Royale wies eine Positivitätsrate von 54 % auf, wobei Bifenthrin und Coumaphos in deutschen und italienischen Proben besonders häufig vorkamen. Hohe Rückstandswerte von 1,2,3,6-Tetrahydrophthalimid (einem Captan-Metaboliten) wurden an deutschen Apfelanbaugebieten festgestellt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich landwirtschaftliche Pestizide und Behandlungen der Bienenstöcke in Bienenprodukten anreichern und somit ein chronisches Risiko für die Gesundheit der Bienen darstellen. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Überwachungs- und Minderungsstrategien in bewirtschafteten Bestäuberkolonien.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

PoshBee

Pan-european assessment, monitoring, and mitigation Of Stressors on the Health of BEEs

Standort
Sweden, Germany, Italy, United Kingdom, Estonia, Ireland, Spain, Switzerland
Verfasser*innen
Ilaria Cardaio, Roberto Colombo, Giorgia Serra, Cecilia Costa
Zweck
Other, Manage risks and enhance resilience

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
12. Apr. 2026
Originalsprache
English
Offizielle Projekt-Webseite
PoshBee
Lizenz
CC BY