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Unverarbeitete Sojabohnen mit geringem Gehalt an Trypsinhemmern in Bio-Schweinefutter
Soja mit geringem Trypsin-Inhibitor-Gehalt eignet sich für die Bio-Schweinefütterung ohne thermische Verarbeitung
oder
Detaillierte Beschreibung
Unverarbeitete Sojabohnen mit geringer Trypsin-Inhibitor-Aktivität (TIA < 10 mg/g), wie beispielsweise die Sorte „Xonia“, können in Bio-Mastschweinefuttermitteln bis zu einem Anteil von 10 % als Ersatz für wärmebehandelte Soja dienen, sofern die TIA-Werte chargenspezifisch überwacht werden. Forschungsergebnisse aus Österreich und Deutschland (2017–2020) bestätigen, dass diese Substitution die Verarbeitungskosten senkt, die Nährstoffqualität bewahrt und die Futtermittelautarkie fördert. Allerdings sollte der Anteil in der Endmastphase 10 % nicht überschreiten, da der hohe Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren die Textur und Stabilität des Specks beeinträchtigen kann. Zusätzliche Proteinquellen wie Erbsen oder Ackerbohnen sind erforderlich, um den Proteinbedarf der Tiere zu decken. Die Ergebnisse sind Teil der OK-Net EcoFeed-Initiative, die eine nachhaltige Futtermittelformulierung in ökologischen Tierhaltungssystemen fördert.
Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- Austria
- Verfasser*innen
- Reinhard Puntigam, Helmut Raser, Leopold Rittler, Julia Slama
- Zweck
- Other, Access data
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 03. Apr. 2026
- Originalsprache
- English
- Offizielle Projekt-Webseite
- OK-Net EcoFeed
- Lizenz
- Other
- Schlagworte