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Einfluss des Standorts und der Selektion durch den Menschen auf Weichweizenpopulationen
Die von Landwirten und Bäckern vorangetriebene Massenselektion fördert die Vielfalt und Leistungsfähigkeit von Bio-Weizen an verschiedenen Standorten in Frankreich
oder
Detaillierte Beschreibung
Diese Studie untersucht, wie Umweltfaktoren und menschliche Selektion zwei Weichweizenpopulationen in Frankreich – eine Mischpopulation und eine durch manuelle Kreuzung entstandene Population –, die nach unterschiedlichen Zuchtstrategien gezüchtet wurden, beeinflussen. Die von 2015 bis 2018 auf zwei landwirtschaftlichen Betrieben durchgeführte Studie bewertet die agronomische Leistung und die phänotypische Vielfalt anhand von Merkmalen wie Ährenhöhe, Farbe, fruchtbaren Ährchen und Ertrag. Im Jahr 2018 führten Landwirte und Bäcker jeweils eine Massenselektion an 60 Ähren durch. Die Ergebnisse zeigen, dass die Umweltbedingungen einen stärkeren Einfluss auf das Verhalten der Populationen hatten als die Züchtungsmethode, während die menschliche Selektion im ersten Jahr die bedeutendste evolutionäre Veränderung bewirkte. Bemerkenswert ist, dass die Massenselektion wichtige agronomische Merkmale verbesserte, ohne die genetische Vielfalt zu verringern, was ihren Wert für die Erhaltung der Variation in der ökologischen Weizenzüchtung unterstreicht. Die Ergebnisse sprechen dafür, das Fachwissen von Landwirten und Bäckern in die partizipative Züchtung für nachhaltige Systeme auf dem Bauernhof einzubeziehen. Als Teil des Liveseed-Projekts fördert diese Forschung lokales Wissen und die Selektion auf dem Bauernhof als wesentliche Voraussetzungen für eine resiliente Züchtung.
Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- France
- Verfasser*innen
- Véronique Chable, Emma Flipon
- Zweck
- Support decision-making and strategic planning, Manage risks and enhance resilience
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 03. Apr. 2026
- Originalsprache
- English
- Offizielle Projekt-Webseite
- OK-Net EcoFeed
- Lizenz
- Other
- Schlagworte