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Biobasierte Mineraldünger aus landwirtschaftlichen Abfällen durch Ammoniakwäsche

Biobasierte Mineraldünger aus landwirtschaftlichen Abfällen durch Ammoniakwäsche für einen nachhaltigen Pflanzenbau

oder

Detaillierte Beschreibung

Biobasierte Ammoniumsulfat- und Ammoniumnitratdünger, die aus landwirtschaftlichen Abfällen mittels (Stripping-)Waschtechnik hergestellt wurden, zeigen in Versuchen mit Salat und Mais eine vergleichbare Wirksamkeit wie synthetische Stickstoffdünger. Diese aus Tierdung gewonnenen Düngemittel enthalten 3–9 % N (AS) und 13–20 % N (AN), wobei keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich Ernteertrag, Nährstoffaufnahme oder Nitratauswaschungsrisiko festzustellen sind. Feld- und Topfversuche auf lehmig-sandigen und sandig-lehmigen Böden in Belgien bestätigen ihre agronomische Eignung. Trotz regulatorischer Herausforderungen aufgrund von Stickstoffkonzentrationen unterhalb des derzeitigen EU-Grenzwerts von 15 % könnten vorgeschlagene Senkungen auf 1,5–3 % ihre Einstufung als Düngemittel unterstützen. Die Technologie erreicht eine Ammoniak-Rückgewinnungsrate von 70–99 % über drei Verfahren: Luftreinigung, Rezirkulation und End-of-Pipe-Behandlung. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass AS und AN synthetische Düngemittel im kurzfristigen Anbau wirksam ersetzen können, wobei die langfristigen Auswirkungen weiterer Untersuchungen bedürfen.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

Biorefine Cluster Europe

Biorefine Cluster Europe

Standort
Belgium
Verfasser*innen
J. De Mey, O. Schoumans, A. De Dobbelaere, I. Sigurnjak, C. Vaneeckhaute
Zweck
Other, Support decision-making and strategic planning

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
19. März 2026
Originalsprache
English
Offizielle Projekt-Webseite
Biorefine Cluster Europe
Lizenz
CC BY