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Nährstoffrecycling in Düngemitteln: Rückgewinnung von Stickstoff und Phosphor in der EU

Rückgewinnung von Nährstoffen aus Abwasser und biogenen Abfällen für eine nachhaltige Düngemittelproduktion in der EU

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Detaillierte Beschreibung

Das Nährstoffrecycling bei Düngemitteln in der EU konzentriert sich auf die Rückgewinnung von Stickstoff und Phosphor aus Tierdung, Klärschlamm und Industrieemissionen. Der Vortrag auf der ESNI-Konferenz 2024 skizziert Rückgewinnungspotenziale von 0,6 Millionen Tonnen pro Jahr für Phosphor und 1,7 Millionen Tonnen pro Jahr für Stickstoff. Darin werden die Struvit- und Calciumphosphat-Produktion, Marktchancen im ökologischen Landbau sowie Bioraffinerieprozesse wie thermische Hydrolyse, P-Fällung und hydrothermale Karbonisierung detailliert beschrieben. Zu den wichtigsten Hindernissen zählen hohe Kosten und fehlende Marktrahmenbedingungen. Die EU-Düngemittelverordnung (EU) 2019/1009 und die Anforderungen an die CE-Kennzeichnung sind für die Produktkonformität von zentraler Bedeutung. Anwendungen im Gewächshausgartenbau, im Bereich „Green Steel“ und bei der Kohlenstoffentfernung werden untersucht; entsprechende Forschungsarbeiten laufen derzeit an der Universität Wageningen. Die Biogas- und Synthesegasproduktion aus Fischschlamm und biogenen Abfällen bietet zusätzliche Wertschöpfungsketten, während hochreines Ammoniumphosphat und Biokohle vielversprechende Nischenmärkte darstellen.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

Biorefine Cluster Europe

Biorefine Cluster Europe

Standort
Austria, Estonia, Sweden, Europe
Verfasser*innen
BEST Research, Lanzatech, CerTrust, Van Tuyll et al., L. Hermann
Zweck
Support decision-making and strategic planning, Other, Access data

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
18. Sept. 2024
Originalsprache
English
Offizielle Projekt-Webseite
Biorefine Cluster Europe
Lizenz
CC BY