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Agroforstwirtschaft in den spanischen Klima- und Landwirtschaftsplänen

Einbindung der Agroforstwirtschaft in die Klima- und Landwirtschaftsstrategien Spaniens unter Einbeziehung regionaler Überwachungsmaßnahmen und EU-Fördermechanismen

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Detaillierte Beschreibung

Die Agroforstwirtschaft ist auf nationaler Ebene im Strategieplan der Gemeinsamen Agrarpolitik Spaniens definiert und wird durch regionale Überwachungs- und Fördermechanismen unterstützt. Systeme in Trockengebieten erfordern weniger als 100 Bäume pro Hektar, während Dauerweiden flexiblere Definitionen mit mindestens 5 Bäumen pro Hektar zulassen. Die Überwachung stützt sich auf drei Fernerkundungsdatenquellen und einen Förderkoeffizienten für Weideland, der den Anteil der Basisprämie pro Parzelle bestimmt. Land- und Forstwirte können zahlreiche zusätzliche Zahlungen für die Agroforstwirtschaft in Anspruch nehmen, wobei die Komplexität je nach Autonome Gemeinschaft variiert. Es gelten neun Auflagen (BCAE), von denen drei für die Agroforstwirtschaft relevant sind: BCAA-8 (Erhaltung von Landschaftselementen), BCAA-1 (Erhaltung von Dauerweiden) und BCAA-9 (Verbot der Umwandlung von Dauerweiden in Natura-2000-Gebiete). Ein neues ökologisches Programm umfasst neun Maßnahmen, von denen sechs potenziell für die Agroforstwirtschaft relevant sind, insbesondere extensive Weidehaltung und die Erhaltung der Vegetationsdecke bei Dauerkulturen. Mindestens 13 von 28 klimabezogenen Agrarumweltinvestitionen könnten für die Agroforstwirtschaft in Frage kommen, auch wenn nur zwei den Begriff ausdrücklich erwähnen. Agroforstwirtschaftliche Maßnahmen werden in 10–11 autonomen Regionen umgesetzt, wobei alle Regionen mindestens vier der 13 Maßnahmen anwenden. Das spanische Informationssystem auf Parzellenebene (SIGPAC) ist eines der fortschrittlichsten und transparentesten in Europa; es erfasst sowohl landwirtschaftliche als auch forstwirtschaftliche Flächen und unterscheidet zwei Weidelandkategorien: mit Bäumen und mit Sträuchern. Diese umfassende Erfassung ermöglicht die Nachverfolgung des Baumbestands auf bestehenden und zukünftigen Parzellen. SIGPAC ist ein von den Mitgliedstaaten unterstütztes Instrument zur Überwachung der GAP, das Daten wie R.17 umfasst (konventionelle Agroforst-Anbaufläche: 0,16; Pflege- und Agroforstfläche, für die Pflegezahlungen gewährt werden: 1,21; von den Mitgliedstaaten registrierte Landschaftselemente: 1,21). Die hochauflösenden Daten Spaniens dienen als Vorbild für andere PAC-Überwachungssysteme und ermöglichen die Integration der PAC-Überwachung in die Berichterstattung über Treibhausgasemissionen sowie in die CO₂-Zertifizierung von Unternehmen.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

ResAlliance

Landscape resilience knowledge alliance for agriculture and forestry in the Mediterranean basin

Standort
Spain
Verfasser*innen
Jaime Coellho, Gerry Lawson, Manuel Bertomeu
Zweck
Dissemination

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
30. Apr. 2024
Originalsprache
Italian
Offizielle Projekt-Webseite
ResAlliance
Lizenz
CC BY-NC-ND