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Antibiotikafreie Schweinehaltung in Frankreich

Die private, antibiotikafreie Schweinehaltung in Frankreich fördert Nachhaltigkeit und finanzielle Anreize durch koordinierte Brancheninitiativen und strenge Produktionsstandards.

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Detaillierte Beschreibung

Dieser Bericht befasst sich mit der Kennzeichnung „antibiotikafrei“ im französischen Schweinesektor und konzentriert sich dabei auf deren Rolle bei der Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes, der Schaffung von Anreizen für Landwirte und der Deckung der Marktnachfrage. Er analysiert private Standards, die seit Anfang der 2010er Jahre entwickelt wurden, darunter Initiativen wie „Blen élevés“, „La Nouvelle Agriculture“ und „Engagé dans l’élevage“, die etwa 15 % der französischen Schweineproduktion abdecken. Die Studie stützt sich auf Literaturrecherchen und Interviews mit 18 Landwirten, fünf Erzeugerorganisationen, einem Verarbeiter und einem Einzelhändler. Angaben zur Antibiotikafreiheit sind Teil umfassenderer Nachhaltigkeitskriterien, darunter Tierschutz, GVO-Freiheit und Umweltverantwortung. Da es kein einheitliches nationales System gibt, variieren die privaten Vorgaben, wobei Verbote ab der Geburt oder 42 Tage nach dem Absetzen gelten. Landwirte erhalten einen Bonus von 5 € pro Schwein bei Einhaltung der Vorgaben, unterstützt durch Biosicherheits-, Impf- und Identifizierungssysteme. Der Bericht hebt Herausforderungen bei der Verwertung der Schlachtkörper hervor, insbesondere bei gekochtem Schinken, sowie die Skalierbarkeit antibiotikafreier Systeme durch Kooperationsvereinbarungen.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

ROADMAP

Rethinking the use of antimicrobials in livestock production systems

Standort
France
Verfasser*innen
Anne Hémonic, Christine Roguet
Zweck
Communication

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
01. Jan. 2022
Originalsprache
English
Offizielle Projekt-Webseite
ROADMAP
Lizenz
CC BY-NC-ND