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Einsatz von Heißwasser-Thermotherapie zur Bekämpfung von Holzpathogenen bei Weinreben

Eine Heißwasserbehandlung bekämpft Krankheitserreger der Weinrebe wirksam und ohne phytotoxische Wirkung, wenn sie bei 50–54 °C für 15–64 Minuten angewendet wird

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Detaillierte Beschreibung

Die Thermotherapie bekämpft bei 50–54 °C wirksam Holzpathogene der Weinrebe wie *Eimerodiplodia copropus*, *Phylloxera*, *Agrobacterium vitis* und *Phomopsis viticola* bei minimaler Phytotoxizität. In-vitro-Studien zeigen, dass *Botryosphaeria dothidea* und *Neofusicoccum* spp. bis zu 53 °C für 45 Minuten vertragen. Eine optimale Behandlung bei 53 °C für 30 Minuten erfordert sorgfältiges Management, um Schäden zu vermeiden. Eine Hydratisierung vor der Behandlung wird aufgrund des Pathogenrisikos nicht empfohlen; ein Eintauchen in kaltes Wasser nach der Behandlung (30 Min.) und eine Lagerung unter Sauerstoffzufuhr reduzieren Stress und toxische Nebenprodukte. Eine belüftete Lagerung verhindert anaeroben Verfall. Die zeitliche Abstimmung nach der Kallusbildung oder vor dem Verkauf minimiert eine erneute Kontamination. Behandelte Pflanzen zeigen keine Produktivitätsunterschiede gegenüber den Kontrollen. Trotz nachgewiesener Wirksamkeit und Kosteneffizienz wird die Anwendung durch logistische Herausforderungen und Bedenken hinsichtlich der Sterblichkeit eingeschränkt. Die Thermotherapie ist eine wichtige Alternative zu unzuverlässigen chemischen oder biologischen Behandlungen, für die es derzeit keine Ersatzverfahren gibt.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

WINETWORK

Network for the exchange and transfer of innovative knowledge between European wine-growing regions to increase the productivity and sustainability of the sector

Standort
Spain
Verfasser*innen
David Gramaje
Zweck
Communication, Dissemination

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
15. März 2016
Originalsprache
Spanish
Offizielle Projekt-Webseite
WINETWORK
Lizenz
CC BY