KI-übersetzt

Automatisierung der Milchviehhaltung mit Melk- und Fütterungsrobotern

Automatisierte Melk- und Fütterungssysteme verbessern die Effizienz, das Tierwohl und die Flexibilität der Arbeitsabläufe in der modernen Milchviehhaltung

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Detaillierte Beschreibung

Die Automatisierung der Milchviehhaltung durch Melk- und Fütterungsroboter verringert die Arbeitsbelastung, erhöht die zeitliche Flexibilität und unterstützt eine individuelle Tierbetreuung. Automatische Melksysteme (AMS) in Einzel-, Mehrfach- und Karussellkonfigurationen ermöglichen ein autonomes Melken mit einer Tagesleistung von 2.200–2.400 Litern pro Roboter. Diese Systeme nutzen Kraftfutter als Lockmittel, erfassen umfangreiche Daten und verbessern die Melkfrequenz. Automatische Fütterungssysteme bieten drei Stufen: Mischen und Verteilen, ergänzt durch Befüllen und Schieben, sowie vollständiges Entfernen und Transportieren, wodurch mehrmals täglich frische Rationen gewährleistet werden. Dies verbessert die Futterverwertung, reduziert Verschwendung und steigert die Aktivität der Herde. Zu den Vorteilen zählen höhere Leistung, bessere Tierüberwachung, geringere körperliche Belastung, kürzere Arbeitszeiten, größere Flexibilität bei der Zeitplanung und potenzielle Einsparungen bei den Personalkosten. Zu den Herausforderungen gehören Kapazitätsauslastung, Hygiene, Softwarekompatibilität, Anpassung des Managements und Arbeitssicherheit. Die Investitionskosten liegen zwischen 50.000 € und 150.000 € (ohne MwSt.) für Melkroboter und bei 50.000 € (ohne MwSt.) für Fütterungsroboter, wobei zusätzliche Kosten für Futterküchen anfallen. Der erhöhte Kraftfutterverbrauch erhöht die variablen Kosten um 0,8 c/kg Milch, doch die Fixkosten werden durch den geringeren Platzbedarf ausgeglichen. Der Übergang erfordert Anpassungen im Herdenmanagement, im Tierverhalten und in der Betriebsorganisation. Der Erfolg hängt von der Arbeitsbelastung und den zukünftigen Zielen ab. Die Methode gewährleistet wirtschaftliche und soziale Widerstandsfähigkeit, technische Effizienz, verbessertes Tierwohl und bessere Tiergesundheit sowie ökologische Vorteile. Ein Landwirt bestätigt, dass die Automatisierung für Betriebe mit begrenztem Arbeitskräfteangebot wirtschaftlich tragfähig ist, wenn die Technologie gut genutzt wird. Das Projekt wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont 2020“ der Europäischen Union im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 101000770 finanziert.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

R4D

Resilience For Dairy

Standort
Europe
Verfasser*innen
IT - Serena Soffiantini, EN & DE Kelly Schmit, SI - Marija Klopcic, FI - Kaisa Kuoppala, ES - Jon San Jose
Zweck
Communication, Dissemination

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
30. Juni 2024
Originalsprache
English
Offizielle Projekt-Webseite
R4D
Lizenz
CC BY-ND