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Bewirtschaftung von Hecken und Randstreifen zur Förderung der biologischen Vielfalt
Bewirtschaftung von Hecken und Randstreifen zur Förderung der biologischen Vielfalt und der Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen
oder
Detaillierte Beschreibung
Hecken und Randstreifen wie Feldränder und Straßenränder sind für die biologische Vielfalt in ganz Europa von entscheidender Bedeutung. Jahrzehntelange landwirtschaftliche Intensivierung hat ihren ökologischen Wert gemindert. Zu einer wirksamen Bewirtschaftung gehören das Pflanzen von Jungbäumen im Abstand von 30 cm in zwei versetzten Reihen mit einem Abstand von 40 cm, die Erhaltung eines 1–2 m breiten Feldrandes sowie die Anwendung von Rotationsverfahren wie Abflachung, Zurückschneiden oder Stockausschlag von September bis Februar. Diese Methoden fördern die Tier- und Pflanzenwelt, verbessern die Bodengesundheit, verringern die Erosion, mindern Hochwasserrisiken und bieten Schutz und Nahrung. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Vermeidung von Störungen nach der Blüte, die Beibehaltung einer A-Form mit einer Mindesthöhe von 1,5 m sowie die zeitliche Abstimmung des Pestizideinsatzes zum Schutz von Bestäubern. Es werden einheimische Arten, Verzicht auf Düngung und Wildschutzvorrichtungen empfohlen. Die Investitionen liegen zwischen 500 und 800 € pro 100 m neuer Hecke, wobei die Arbeits- und Ausrüstungskosten 50 bis 60 € pro Stunde betragen. Das Projekt wird durch das Programm „Horizont 2020“ der Europäischen Union finanziert (Fördervereinbarung Nr. 101000770).
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Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- Europe
- Verfasser*innen
- EN - Kate McCarthy
- Zweck
- Communication, Dissemination
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 30. Juni 2024
- Originalsprache
- English
- Offizielle Projekt-Webseite
- R4D
- Lizenz
- CC BY-NC-ND
- Schlagworte
- Themen