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Vorteile und Bewirtschaftung von Rotkleesilage für Wiederkäuer

Rotkleesilage aus Reinkulturen fördert die Stickstofffixierung, die Artenvielfalt und die Ernährung von Wiederkäuern, erfordert jedoch eine maßgeschneiderte Bewirtschaftung, um die Beständigkeit und die Gärungsqualität zu gewährleisten.

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Detaillierte Beschreibung

Rotklee (Trifolium pratense) bindet Stickstoff durch eine Symbiose mit Rhizobien, fördert die Artenvielfalt und liefert proteinreiches Futter für Wiederkäuer. Seine Beständigkeit in borealen Graslandbeständen ist jedoch begrenzt und beträgt oft weniger als zwei Jahre. In Nordeuropa wird er häufig mit Gräsern wie Lieschgras gemischt, doch unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse und Erntezeiten erschweren die Bewirtschaftung. Der Anbau als Reinkultur und die Kombination in Totalmischrationen verbessern die Futterausgewogenheit und verringern eine Überfütterung mit Nährstoffen. Der hohe Gehalt an Kalzium und Rohprotein im Rotklee kommt ertragreichen Milchkühen zugute, erhöht jedoch das Risiko für Milchfieber bei trockengestellten Kühen. Eine ordnungsgemäße Silierung erfordert Formiatzusätze aufgrund des geringen Trockenmassegehalts und der hohen Pufferkapazität. Sorgfältiges Welken ist unerlässlich, um Blattbruch zu verhindern. In feuchten Klimazonen führt der niedrige Trockenmassegehalt zu einer hohen Abwasserproduktion, die eine ordnungsgemäße Entsorgung erfordert, um Umweltschäden zu vermeiden. Zu den Bewirtschaftungsstrategien gehören der Verzicht auf Stickstoffdünger, die Verzögerung des ersten Schnitts, die Reduzierung der Sommerschnitte und der Einsatz von Fruchtfolgen. Das OptiPalko-Projekt (Horizon 2020-Förderung Nr. 101000770) unterstützt die nachhaltige Nutzung von Rotklee in Nordfinnland.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

R4D

Resilience For Dairy

Standort
Europe
Verfasser*innen
EN Marketta Rinne, FI Kaisa Kuoppala
Zweck
Communication, Dissemination

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
03. Apr. 2024
Originalsprache
English
Offizielle Projekt-Webseite
R4D
Lizenz
CC BY-ND