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Das Potenzial der Agroforstwirtschaft für den Klimaschutz
Silvopastorale Systeme senken die Emissionen aus der Rindfleischproduktion durch Kohlenstoffbindung und Futterverwertung
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Detaillierte Beschreibung
Diese Studie bewertet die Treibhausgasemissionen von vier Systemen der Rinderhaltung in Finnland und stellt fest, dass die Waldweide aufgrund der Kohlenstoffbindung durch Bäume die geringsten Emissionen aufweist (2,19 kg CO₂-Äquivalent/kg Schlachtkörper). Waldweide, offene Weide und Stallhaltung weisen höhere Emissionen auf, wobei die Stallhaltung mit 10,60 kg CO₂-Äquivalent/kg aufgrund fehlender Bindung die höchsten Werte aufweist. Die enterische Fermentation und die Futterproduktion – insbesondere Raufutter – sind die Hauptursachen für die Emissionen. Waldweidesysteme reduzieren Emissionen durch Kohlenstoffspeicherung, Bodenanreicherung und Vorteile für die Biodiversität und bieten Einkommensdiversifizierung durch Holz und potenzielle Emissionszertifikate. Trotz weltweiter Belege fehlt es in Finnland an nationaler Forschung zur Agroforstwirtschaft im Hinblick auf den Klimaschutz. Zu den Herausforderungen zählen eine geringere Futterverdaulichkeit und Bedenken der Landwirte hinsichtlich der Tierleistung. Es sind weitere Forschungsarbeiten zur Kohlenstoffspeicherung in Weidesystemen erforderlich, um eine klimaneutrale Fleischproduktion zu erreichen.
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Inhaltsbeschreibung
- Projekt
- Standort
- Finland
- Verfasser*innen
- Alice Ripamonti, Michael den Herder
- Zweck
- Dissemination
- Dateiformat
- Dokument
- Erstellt am
- 09. Feb. 2022
- Originalsprache
- English
- Offizielle Projekt-Webseite
- AFINET
- Lizenz
- CC BY
- Schlagworte