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Mischkulturen reduzieren den Einsatz von Pestiziden in der europäischen Landwirtschaft

Durch Mischkulturen wird der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der europäischen Landwirtschaft reduziert, wie Feldversuche in zehn Ländern gezeigt haben

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Detaillierte Beschreibung

Der Mischanbau reduziert den Pestizideinsatz in der europäischen Landwirtschaft, indem er Unkraut, Krankheiten und Schädlinge auf 11 Versuchsflächen in 10 Ländern eindämmt. Versuche zeigen eine Verringerung des Unkrautbefalls um 86 %, eine um 79 % geringere Krankheitshäufigkeit und eine Eindämmung von Insektenschädlingen um 68 %. Additive Mischkulturen und räumliche Anordnungen wie die Stufensäde sind wirksam. In kalten Klimazonen senkt der Mischanbau von Raps mit Kohlgewächsen oder Hülsenfrüchten den Herbizideinsatz um 50–100 %. Die Kombination von Mischkulturen mit krankheitsresistenten Sorten reduziert Krankheiten um 30–40 %. Zu den Herausforderungen zählen begrenzte Züchtungsprogramme und der Bedarf an Spezialmaschinen. ReMIX empfiehlt politische Unterstützung für die Landwirtebildung, gemeinsame Forschung und Instrumente wie ein „Serious Game“ und eine Agrodiversitäts-Toolbox. Die Ergebnisse stützen das Ziel des EU-Green-Deal, den Pestizideinsatz bis 2030 durch agroökologische Praktiken zu halbieren.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

ReMIX

Redesigning European cropping systems based on species MIXtures

Standort
Europe
Verfasser*innen
ReMIX project
Zweck
Communication, Dissemination

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
30. Apr. 2021
Originalsprache
English
Offizielle Projekt-Webseite
ReMIX
Lizenz
CC BY