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Leberegeln bei Pferden: Prävalenz und Herausforderungen bei der Behandlung

Prävalenz und Risiken von *Fasciola hepatica* bei Equiden und Wiederkäuern in feuchten Klimazonen

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Detaillierte Beschreibung

Der Leberegel *Fasciola hepatica* befällt Wiederkäuer und wildlebende Pflanzenfresser und verursacht durch Leberschäden wirtschaftliche Verluste. Obwohl er bei Pferden seltener auftritt, ergab eine irische Studie aus dem Jahr 2022 eine Prävalenz von 10 % bei Equiden im Schlachthof, was auf eine Unterdiagnose hindeutet. Der Lebenszyklus des Parasiten umfasst Wasserschnecken (*Limnaea*) und erfordert Temperaturen über 10 °C sowie feuchte Umgebungen. Pferde nehmen infektiöse Larven beim Grasen auf, was zu einer Wanderung in die Gallengänge führt. Klinische Symptome wie Gewichtsverlust und Durchfall sind unspezifisch und werden oft übersehen. Die Diagnose mittels Koproskopie ist nur zu 60–70 % genau; serologische Tests für Pferde sind noch nicht verfügbar. Zu den Risikofaktoren zählen feuchtes Klima, gemischte Weidehaltung und die Nähe zu Gewässern. Die Prävention konzentriert sich auf die Einschränkung des Zugangs zu feuchten Gebieten. Eine Behandlung mit Triclabendazol oder Closantel ist möglich, wird jedoch durch auftretende Resistenzen erschwert. Der Klimawandel könnte zu einer Zunahme von Befall bei Wiederkäuern führen, während Fälle bei Pferden nach wie vor untererfasst sind. Eine französische Studie aus dem Jahr 2021 wies *F. hepatica* bei 8 % der Pferde in 13 Gruppen nach, was regionale Unterschiede verdeutlicht. Eine verbesserte Überwachung und ein pferdespezifisches Management sind dringend erforderlich.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

Horse grazing - Normandy

Horse grazing - Normandy

Standort
France
Verfasser*innen
Marie DELERUE
Zweck
Dissemination, Communication

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
10. Mai 2022
Originalsprache
French
Offizielle Projekt-Webseite
Horse grazing - Normandy
Lizenz
CC BY