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Einspritzung von Wasserstoffperoxid zur Bekämpfung von Stammkrankheiten bei Weinreben

In Feldversuchen zeigt sich, dass die H₂O₂-Injektion bei der Bekämpfung von Stammkrankheiten der Weinrebe nur eine begrenzte und kurzfristige Wirksamkeit aufweist

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Detaillierte Beschreibung

Die Injektion von Wasserstoffperoxid zeigt eine begrenzte, kurzfristige Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Stammkrankheiten der Rebe (GTDs) wie Esca, Eutypa-Absterben und Botryosphaeria-Absterben. Feldversuche in Spanien und Frankreich berichten von einer vorübergehenden Unterdrückung der Symptome bei Cabernet Sauvignon und Riesling, insbesondere bei frühzeitiger Anwendung nach dem Rebschnitt. Behandlungen mit 3 % H₂O₂ oder HUWA SAN 50A (H₂O₂ mit kolloidalem Silber) wurden direkt in die Stämme injiziert, wobei die Ergebnisse unter Hitzestress variierten. Während H₂O₂ über reaktive Sauerstoffspezies Abwehrreaktionen der Pflanzen auslösen kann, bleiben die langfristige Wirksamkeit, der Transport innerhalb der Rebstöcke und die Phytotoxizität unbewiesen. Es gibt keine zugelassenen Produkte für diese Anwendung, und die Ergebnisse sind uneinheitlich. Zu den Risiken zählen Schäden an den Reben und Bedenken hinsichtlich Rückständen. Empirische Daten aus 219 Befragungen von Weinbauern und Feldstudien deuten auf ein Potenzial hin, jedoch liegt keine wissenschaftliche Validierung vor.

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Inhaltsbeschreibung

Projekt

WINETWORK

Network for the exchange and transfer of innovative knowledge between European wine-growing regions to increase the productivity and sustainability of the sector

Standort
Europe
Verfasser*innen
Fanny PREZMAN
Zweck
Communication, Dissemination

Dateiformat
Dokument
Erstellt am
05. Juli 2017
Originalsprache
English
Offizielle Projekt-Webseite
WINETWORK
Lizenz
CC BY